Sonntag, 23. Juli 2017

Peoplefotografie im Fotostudio, Woche 4 (Ende)


Heute wurde in den Räumlichkeiten der VHS ein Fotostudio aufgebaut, 2 Fotoplätze standen uns dann zum gegenseitigen Fotografieren zur Verfügung, wer wollte konnte ein Model mitbringen.

Eine Fotokollegin und ich waren und gleich am ersten Abend einig: wir fotografieren uns gegenseitig, dann gibt es wenigstens mal ein ordentliches Bild von uns - sonst stehen eh meist wir hinter der Kamera und sind auf keinem Bild drauf.

Unser Dozent hatte sich Verstärkung mitgebracht und auch vieles erklärt. Aber das meiste habe ich vergessen und außer  vielleicht im nächsten Fotokurs werde ich mit Sicherheit nicht in einem Fotostudio fotografieren. Heute ging es schon sehr professionell zu.

Was uns Laien natürlich fehlt, das ist das Modell anzuleiten: stelle dich mal so hin, guck mal da hin, lächel mal. Meist macht der andere gar nichts, er stellt sich hin, guckt in die Kamera, lächelt vielleicht, aber das wars. Durch lustige Bemerkungen des Fotografen kann man ganz gezielt die Stimmung lockern und bessere Bilder machen.

Diese Bilder von mir sind während der Fotosession entstanden:






Freitag, 21. Juli 2017

Embird Modul 3: Zugausgleich - ein Gecko

Im Modul 3 habe ich einiges über den Zugausgleich erfahren.

Ich habe es ja bei meinem Fliegenpilz ohne Zugausgleich schon gesehen: auf der einen Seite beim weißen Flecken war ein "Loch", eine nicht bestickte freie Stelle. Diese ist entstanden, weil sich der Stoff durch das Sticken zusammen gezogen hat und das ist ja völlig normal.

Um dem vorzubeugen gibt es verschiedene Dinge, die man beachten muss: 

  • Erst einmal kann ich die Stickrichtung der aneinander grenzenden Füllflächen unterschiedlich gestalten, sodass die Stickrichtung nicht immer die gleiche ist.
  • Dann kann ich in den Eigenschaften den Zugausgleich automatisch vergrößern, standardmäßig steht er bei 0,1 mm.
  • Besser: ich mache das "per Hand" und schaue mir die Vektorenansicht an und bessere überall nach.

Das habe ich mit dem Pilz getan und gestickt sieht er jetzt auch gut aus.

Zum Üben habe ich mir jetzt einfach im Internet ein Clipart ausgesucht und daraus eine Stickdatei digitalisiert. Puh, was für viele Aussparungen, da muss man echt aufpassen, dass man nicht den Überblick verliert :-)

Aber ich finde meine erste digitalisierte Datei ist ganz schön geworden, am Wochenende sticke ich sie mal Probe und schaue ob sie dann immer noch schön ist!



Auf jeden Fall freue ich mich, dass das Digitalisieren geklappt hat!

Verlinkt mit dem Freutag.

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Samstag: 22.07.2017:
gestickt:


Ich habe die bunten Flecke zuerst gestickt mit einem Verbindungsstich zwischen den einzelnen Punkten - weil es so viele Flecke sind.
Dann habe ich den Körper darüber gestickt, die Verbindungsstiche sind somit überstickt worden und ich musste nicht so viel schneiden.
Die Fußspuren sind auch in einem normalen Stickstich gestickt

Sonntag, 23.07.2017:
Hat mir keine Ruhe gelassen, ich habe den Gecko überarbeitet:


Dieses Mal habe ich den Körper zuerst gestickt und die Punkte darauf. Hat den  Nachteil, dass man alle Verbindungsstiche zwischen den einzelnen Punkten abschneiden muss. Teilweise ist die Streckt so kurz, dass man mit der Schere gar nicht richtig dran kommt.
Die Punkte selbst habe ich nicht als normalen Stickstich, sondern als Satinstich digitalisiert, ebenfalls die Fußtapsen.

Hier nochmal der direkte Vergleich:


Ergebnis:

Ich finde die rechte Datei schöner, die Fußspuren gefallen mir besser und auch die Punkte oben drauf als Satinstich. Vielleicht habe ich auch eine extrem schwere Vorlage gewählt, weil die Punkte doch sehr klein sind.

Was habe ich daraus gelernt? Man muss immer alles Probesticken, am PC sieht alles ganz anders aus!





Donnerstag, 20. Juli 2017

Peoplefotografie, Abend 3

Auch am dritten Abend waren wir wieder draußen. Gruppenaufnahmen wollten wir machen, unser Dozent wollte uns dann erklären wie er dafür sorge, dass ALLE auf einer Gruppenaufnahme "schön" gucken.

Fotografiert werden Gruppenfotos mit dem Stativ, damit alle Bilder gleich sind. Die Anzahl der zu fotografierenden Personen entspricht der Anzahl der Fotos, die für ein gutes Gruppenbild notwendig sind, so sagte unser Dozent.

Später hat uns unser Dozent gezeigt wie er das macht:

er hat in Photoshop zwei Bilder übereinander gelegt. Eine Person, die nicht so schön guckte wurde "ausradiert" und der Kopf von dem Bild unten drunter verwendet. Schon sehr aufwändig.
Abgesehen davon, dass ich kein Photoshop, sondern nur Photoshop Elements verwende, habe ich das schon einmal anders gemacht: 2 Bilder nebeneinander und mit dem Kopierwerkzeug wurde die Person vom einen Bild ins andere übertragen.

Da ich aber keine professionellen Gruppenfotos erstellen möchte, denke ich, reicht es, wenn man 3-4 Bilder macht und sich dann einfach für das Schönste entscheidet, auch wenn der ein oder andere sich nicht von der Schokoladenseite zeigt.

Auf die Präsentation der entstandenen Gruppenfotos verzichte ich aus Datenschutzgründen.



Montag, 17. Juli 2017

Embird Studio: Teil 2 einfache Grafiken

Wir "pausen" eine Grafik ab und digitalisieren auf deren Grundlage eine Stickdatei:

Fliegenpilz mit Sprungstichen:
Jetzt wird erst der rote Kopf als Füllfläche erstellt, dann werden die weißen Flecke als Aussparung digitalisiert und danach als Füllfläche erstellt.


Wenn alle Punkte des Pilzkopfes digitalisiert sind und man sie sticken würde, macht die Maschine Sprungstiche. Ob diese sinnvoll sind, läßt sich im Objektmanager sehen, sinnvoll ist z.B. im Uhrzeigersinn und nicht von ganz links nach ganz rechts.

Mit gedrückter rechter Maustaste kann man die einzelnen Stickobjekte verschieben und somit die Stickreihenfolge ändern.

Unter "Ansicht - Sprünge" kann man sehen wie die Sprungstiche gestickt werden würden. Der Start ist auch nicht immer an der richtigen Stelle platziert.

Man kann dies ändern, indem man die Kontrollpunkte bearbeitet.

Fliegenpilz mit Laufstichen:
zwischen jedem weißen Fleck wird rechts eine "Verbindung eingefügt" (re Mausklick), dadurch wird aus dem Sprungstich ein Laufstich.

So sieht mein gestickter Fliegenpilz aus:


Auf den ersten Blick ganz nett, aber beim 2. Fleck von links, der am Rand sitzt, guckt noch rot heraus, das sollte so eigentlich nicht sein.
Und: es ist am linken Rand der weißen Flecke immer eine kleine Spur, durch die man den Hintergrundstoff durch sieht. Da dieser hier auch sehr hell ist, fällt das nicht so sehr ins Gewicht - aber wenn man genau guckt, sieht man es natürlich.


Laut Online-Kurs ist das auch (noch) ganz normal, da der Zugausgleich noch nicht berücksichtigt wurde, und der kommt jetzt erst in Modul 3 dran...

Als weitere Übung habe ich hier einen Schmetterling digitalisiert, zuerst die gelben Flügel als eine Füllfläche, dann Aussparungen in den Flügeln und diese wiederum als Füllfläche digitalisiert. Das gleiche mit dem Körper und den blauen Flecken sowie den Augen.
Hat Spaß gemacht!









Mittwoch, 12. Juli 2017

Embird Studio Teil 1: Linien und Formen digitalisieren

Nun geht es langsam ans Eingemachte, ich habe mit der Digitalisierungssoftware begonnen und lerne nun erst einmal die einfachsten Sachen:

Linien :-)


Ich kann Linien erstellen, den Linienbogen ändern, die Linien verdoppeln, eine Stichmuster auswählen, die Linienbeugung noch nachträglich verändern und alles abspeichern.


Abspeichern heißt, dass ich die Datei dreimal speichere, einmal als EOF-Datei, das ist die Datei, die Embird lesen kann. Dann als JEF-Datei, das ist die Datei, die meine Stickmaschine lesen kann und zuletzt als jpg, damit ich auch im Windows-Explorer sehen kann, was ich erstellt habe oder es hier im Blog zeigen kann.


Hier meine ersten Linienversuche:




Neben Linien kann ich auch Formen erstellen:

Ich habe gelernt der Form eine neue Farbe zuzuordnen und kann in der Textur ein schönes Muster aussuchen, die Stickrichtung kann ich auch ändern, d.h. die Wellen des Musters laufen dann in eine andere Richtung.

Satinkolumnen kann ich auch erstellen, das ist die breitere Umrandung, die man oft bei Applikationen sieht.




Bei Satinstichkolumnen um die Form herum klickt man einfach auf Menü "Konvertieren" - "Linienkontur um Füllfläche legen" und dann "Füllfläche in Satinstich umwandeln". So muss man nicht nochmal um die Form herum fahren.

Achtung: immer wenn man am Objekt etwas ändert, muss man die Stiche neu generieren!


Samstag, 8. Juli 2017

Peoplefotografie - Abend 2

An diesem Abend waren wir draußen, unser Dozent hatte Reflektoren dabei. Das sind unterschiedlich große runde Gerätschaften aus Stoff, die sich platzsparend zusammenfalten lassen. Sie sind weiß, silberfarben, goldfarben oder sogar schwarz.

Wenn wir weiches Sonnenlicht haben und die Gesichtsseite einer zu fotografierenden Person auf der einen Seite etwas zu dunkel erscheinen könnte, dann kann man einen hellen Reflektor verwenden und reflektiert damit das Sonnenlicht und spiegelt es auf die etwas dunklere Gesichtshälfte. Mit dem Goldton haben wir die besten Erfahrungen gemacht.

Links: mit Goldton-Reflektor, rechte ohne


Aber man muss schon sehr genau schauen um die Unterschiede zu sehen, nur eine Teilnehmerin aus dem ganzen Kurs besaß Reflektoren - ich werde mir so etwas auch nicht zulegen, das geht meines Erachtens schon in den professionelleren Bereich, man muss nicht alle Spielsachen haben.


Dann haben wir noch Aufnahmen mit dem Schwerpunkt auf verschiedene Schärfepunkte gelegt, hier sollte die Person scharf abgebildet sein, die Mauer unscharf.



Donnerstag, 6. Juli 2017

Peoplefotografie - ein neuer VHS-Kurs, den ich besuche

Im VHS-Angebot habe ich diesen Kurs gefunden: 

Porträt- und Peoplefotografie für Fotobegeisterte

"Menschen abzubilden ist schon immer ein zentrales Thema in der Kunst. In diesem Kurs soll der Bogen vom klassischen Kopfporträt bis hin zur Darstellung der Person im Kontext mit ihrer Umgebung gespannt werden.
Der Kurs richtet sich an alle, die gerne Menschen fotografieren und hieran ihr fotografisches Können entwickeln möchten. Grundkenntnisse im Umgang mit der eigenen Kamera (ISO-Belichtungszeit-Blende) sind von Vorteil.

Kursinhalte:
- Bildgestaltung und Ausflug in die Kunstgeschichtliche
- Technische Grundlagen
- Umgang mit Licht und Schatten
- Fotografieren in Innenräumen und im Freien
- Posing und der Umgang mit dem Fotomodell
- Einführung in die Studiofotografie
- "Sehen lernen", "Neue Bilder entdecken" und Besprechung eigener und fremder Bilder
- Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung im Rahmen der Porträtfotografie
(kleiner Exkurs)"

Da ich schon länger keinen Fotokurs mehr gemacht habe, habe ich mich spontan zu diesem Kurs angemeldet.

Bei meinen voran gegangenen besuchten Fotokursen habe ich immer direkt nach dem jeweiligen Abend etwas gepostet, damit ich nichts vergessen, hier lief nicht alles so glatt, dass ich das gleich hätte machen können. Da wir uns meist gegenseitig fotografiert haben, wollte ich keine fremden Bilder ohne Erlaubnis einstellen, sondern meine eigenen, aber es war gar nicht so leicht da ran zu kommen. Aber das ist eine Geschichte für sich!

Abend 1:

Neben reichlich Theorie, die wir in einem ausgeteilten Nachschlagewerk nachlesen können, haben wir an diesem Abend nur wenig fotografiert. Der Schwerpunkt lag darin die Kamera so einzustellen, dass der Schärfepunkt bei dem Auge des zu fotografierenden liegt, das einem näher zugewendet ist. Den Schärfepunkt kann man in der Kamera unter Auswahlfeld verstellen.

Irre führend finde ich, dass hier u.a. das Mehrfachfeld und das "Spot-Feld" aufgeführt sind. Sollte man meinen, dass Spot bedeutet, dass der Schärfepunkt genau auf diesem Punkt liegt, dabei hat der Spot etwas mit der Beleuchtung zu tun.

Leider habe ich von diesem Abend keine von mir gemachten Fotos, aber damit wenigstens eines rechts in der Übersicht angezeigt wird, füge ich ein Foto von mir ein, das ein Fotokolleg am zweiten Abend fotografiert hat.